in touch with me in touch with me

I
Wolken
ziehen auf
ziehen weiter
Himmel
dahinter
bleibt
Töne
erklingen
verklingen
Stille
dahinter
bleibt
Menschen
kommen
gehen

Zeit
bricht an
verstreicht
Ewigkeit
dahinter
bleibt


II
Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ Λόγος, καὶ ὁ Λόγος ἦν
πρὸς τὸν Θεόν, καὶ Θεὸς ἦν ὁ Λόγος.
Οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν Θεόν.
πάντα δι’ αὐτοῦ ἐγένετο, καὶ χωρὶς
αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν ὃ γέγονεν.


III
weil jedes Wort
jeder Ton
jede Melodie
gefügt ist
in Stille
Stille dahinter
die Wort Ton Melodie
erst hörbar werden lässt

weil jedes Bild
jeder Pinselstrich
aller Buntheit Farbe
gefasst ist
in Leere
Leere dahinter
die Bild Pinselstrich Farbe
erst sichtbar werden lässt

weil jedes Wesen
jedes Ding
das auch noch so kleinste
eingebettet ist
im ewig göttlichen Nichts
das gleichsam Alles ist
und Wesen Ding
zu Leben erweckt
beseelt
geborgen hält
behütet beschützt








IV
weil alles
was sich in uns und um uns regt
was uns rührt bewegt
und in uns schwingt
jeder Gedanke
jedes Gefühl
eingewoben ist
in göttliche Stille
um uns
in uns

findet das unvergänglich
ewig bleibende
Dahinter
dem alles entschwebt
das alles umfließt
göttliche Entsprechung
in allen Wesen
allen Dingen

und also
bist du
bin ich

ein wundervoll
farbenfroher Pinselstrich
des großen Künstlers

eine zauberhaft
liebliche Melodie
des ewigen Komponisten

ein anrührend
zart inniges Wort
des göttlichen Dichters

aus der Stille Wort
der Leere Bild
dem Alles Nichts dahinter
zu Leben erweckt
zur Liebe geboren
zur Freude berufen
mit Göttlichkeit beseelt


V
Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und Gott war das Wort.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne das Wort
wurde nichts,
was geworden ist.


Johannes 1, 1-3



nextnextnextnextcurrent